Konzertgottesdienst
17. Mai 2026
Ursulinenkirche Linz
Die Herausforderung an diesem Sonntagabend war, dass die Kromolicki-Messe, die wir ja in Wilhering und anderswo schon mit Orgelbegleitung aufgeführt hatten, diesmal von Georg Leopold vom Flügel aus geleitet werden musste. Kein Dirigat sondern nur Mimik und rhythmisch instruktives Klavierspiel waren die Mittel, die zur Verfügung standen. Die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit des Ensembles vom Dirigenten tat an diesem Abend einen großen Sprung nach vorne. Es war eigentlich die beste Aufführung der Kromolicki-Messe, die wir bisher hatten. Die fantastische Akustik der Ursulinenkirche tat ein Übriges.
„Songs of Farewell“
22. April 2026
Klosterkirche der Elisabethinen in Linz
Dieses Konzert stellte eine Art Quantensprung in der Geschichte unseres Vokalensembles dar. Erstmals gelang es, dieses schwierige Werk, „gültig“ aufzuführen. Die gestiegene Qualität speziell der Soprangruppe ermöglichte ein größeres „Drüberstehen“ und dadurch praktisch keine Sorgen mehr um die Intonation. Das bei immerhin 35 Minuten schwerer a cappella Musik.
Die Belohnung dafür war ein fast durchgehend entspannter schöner Klang, den es so vorher nicht gegeben hatte.
Nicht nur die „Songs of Farewell“ gaben wir, sondern auch 2 Motetten von Mendelssohn, als „Klangpfeiler“ mitten in den Ablauf der sechs Parry-Motetten hinein.
Als weitere Neuigkeit hatte unser Bassist Otto Hasibeder die Moderation übernommen. Es ist keine Kleinigkeit, dieses komplexe, in seiner Botschaft spontan nicht verständliche Werk dem Publikum, das das Werk zum ersten Mal hört, näher zu bringen. Der Text ist durch die fast durchgehende Polyphonie nicht verständlich, die Texte sind hauptsächlich in mittelalterlichem Englisch und die „Message“ dieses Werkes ist groß und tief. Otto hat’s geschafft mit kluger Zurückhaltung und Verzicht auf jedes einzelne Detail. Dieses Modell wird bei uns in der Zukunft öfter angewandt werden.
Ein wirklich berührender Abend, der für unser Ensemble eine neue Zukunft eröffnet.
Ein kleines spontanes Publikumsvideo aus Motette Nr. 6 der „Songs of Farewell“
Eucharistiefeier
15. März 2026
Pfarrkirche Treffling / Mühlviertel
Inzwischen verbindet uns einiges mit der Pfarrkirche Treffling, nicht zuletzt haben wir dort 2020 unser Debütkonzert gegeben. Da wir immer wieder dort proben dürfen, war es uns eine große Freude, uns mit einer wirklich (musikalisch) festlichen Gottesdienstbegleitung zu revanchieren. Es gab Ausschnitte aus Hubert Parrys „Songs of Farewell“ (1916), einem Ausnahmewerk der englischen Chorliteratur, das dort Kultstatus besitzt. Weiters haben wir zwei Psalmen von Mendelssohn („Denn Er hat seinen Engeln befohlen“ und „Richte mich, Gott“) gebracht, die wiederum bei uns sehr bekannt sind. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können…
„Wohlsang goes Poulenc“
6. Jänner 2026
Linzer Ursulinenkirche
Auf dieses Ereignis hatten wir uns schon sehr lange gefreut! Wohlsang went Poulenc und das zum ersten Mal. Eines der großen kreativen Kompositions-Genies des 20. Jahrhunderts mit seinen "Quatre motets pour le temps de Noël", FP 152, von uns gerade noch in der Weihnachtszeit aufgeführt. Zusätzlich kamen noch drei seiner Nocturnes und einige weitere vokale Extras von Edward Elgar und Hedi Preisegger.
Die Kirche selbst verzaubert mit traumhafter Akustik und besitzt ein reiches, edles Instrumentarium, bestehend aus Flügel, Cembalo, Orgelpositiv, Truhenorgel und natürlich einer großen Orgel.